Thursday, March 8. 2012Water Park ExcursionNach 3 Monaten Abstinenz wird es mal Zeit hier etwas zu schreiben. Gestern hab ich mit meine Englischklasse (siehe vorangegangen Eintrag) einen Ausflug in den nachgelegenen Waterpark unternommen. Um 8 Uhr morgens startete der Bus voll hochmotivierter Kinder in Richtung Binh Duong District. Auf dem Weg zum Waterpark haben wir noch einen kleinen Zwischenstopp in der Keramikfabrik Minh Long eingelegt, wo wir eine Führung bekommen haben. Im Wasserpark angekommen waren die Kinder nicht mehr zu halten. Verschiedene Rutschen und Pools waren ein riesen Spaß für die Kinder (und mich). Mein philipinischer Freund Luis, die italinische Kunstlehrerin Anna und ich waren Verstärkung für das vietnamesische Lehrpersonal. So musste ich mit den ca. 50 Kindern den lieben langen Tag rutschen und im Wasser spielen. Außer einem Sonnenbrand habe ich keine weiteren Schäden davongetragen. Zum Glück war ich so schlau, mein T-Shirt anzulassen, da die Sonne extrem gebrannt hat. Wir hatten dann auch ein gemeinsames Mittagessen und hin und wieder einen Früchtesnack zwischendurch. Einige Kinder haben auch Shampoo mitgebracht und gleich die Gunst der Stunde genutzt, um sich im Pool zu waschen. Das kann für die Sauberkeit des Wasser nur förderlich gewesen sein. Im 1 Meter tiefen Wasser hat man aufgrund der Trübung nicht einmal den Boden sehen können. Alles in allem war es ein super Tag und die Kinder waren happy mal aus ihrem Alltag raus zu kommen. Die wenigsten haben den familiären und finanziellen Background, so etwas öfter zu erleben. An dieser Stelle meinen herzlichsten Dank an die Spenden aus Deutschland. Vor allem an Gerhard: Du bist ein toller Typ!
Thursday, December 8. 2011Mr. Teacher SirSeit ein paar Wochen verdinge ich mich nebenberuflich als Englischlehrer. Luis, ein Kommilitone aus meiner Vietnamesisch-Uni hat mich in das Lehrerbusiness eingeführt. So hole ich ihn Donnerstags immer an der Uni habe und wir fahren gemeinsam ins Binh Thanh District… Dort warten dann unsere Kids schon sehnsüchtig darauf in die Tiefen unseres Oxford-Englishs abzutauchen. Wenn man sich meine schulische Laufbahn anschaut, war mit der Ausführung des Lehrberufs eher nicht zu rechnen. Ich beschäftige sie momentan hauptsächlich damit, sich vorzustellen und sämtliche Zahlen zu lernen. Auch sind wir schon in der Lage, unsere Lieblingsfarbe zu bestimmen sowie kleineren Smalltalk zu halten. Die meisten Kinder wachsen mit nur einem Elternteil auf und sind alle sehr arm. Die Schule wird von 3 Frauen geleitet die verschiedene Fächer unterrichten. Das Unterrichtsmaterial lässt momentan noch sehr zu wünschen übrig bzw. fehlt vollständig. Darum werden aber Luis und ich uns kümmern. Die Kinder sind wahre Engel und legen ein Benehmen an den Tag, das teilweise selbst mein eigenes in den Schatten stellt. Bei einer Antwort aufzustehen, und mich mit "Mister Teacher" anzusprechen ist hier absoluter Standard. Manche Kinder sind richtig auf Zack und echt witzig. Ein Mädchen hat mich heute zum zweiten Mal gefragt, wie denn meine Handynummer sei und wo ich denn wohne. Und dann sollte ich ihr noch aufschreiben, wie man "Spaghetti" schreibt (den Grund hierfür werde ich wohl nie erfahren). Falls jemand nicht weiß, wofür er spenden soll (Weihnachtszeit und so), kann er sich gerne an mich wenden. Ich werde das Geld direkt hier in Bücher und Ähnliches investieren. Das würde die Situation hier entscheidend verbessern. Und wenn man sich sicher sein kann, dass seine Spende ankommt, macht es doch auch gleich doppelt so viel Sinn. In einer Woche schlage ich in Deutschland auf… Sunday, September 11. 2011South KoreaDie letzte Woche habe ich in Südkorea verbracht. Gestartet habe ich in Seoul, eine Megacity relativ im Norden von Südkorea. Hier habe ich ca. 3 Tage verbracht und konnte mir ein erstes Bild von den Koreanern machen. Korea ist extrem technologiebegeistert/-suechtig: Flaechendeckendes WLan und jeglicher technischer Schnickschack (z.b. ein PC im Hotelzimmer / Einkaufen per Handy am Bahnhof) gehoeren hier zum absoluten Standard. Wenn man hier in der U-Bahn faehrt sieht man kaum jemanden der nicht mit seinem Smartphone verschmolzen zu sein scheint. Manchmal nervt dann das schon fast, wenn irgendwelche Teenager schon fast frontal auf einen drauf laufen, weil sie so in ihr Handy vertieft sind. In Seoul jedenfalls wollte ich dann die DMZ besuchen. Das ist die demilitarisierte Zone zwischen Nord- und Suedkorea. Hier hat man die Chance, einen Blick in den verfeindeten Norden zu werfen. Ich war dann auch rechtzeitig am richtigen Abfahrtshotel, bezahlte dort die Tour und wurde mit dem Hinweis, um 09:50 Uhr wieder da zu sein, weggeschickt. Ich hatte mich dann schon beschwert, warum der Treffpunkt um 09 Uhr war, wenn man dann wieder fast eine Stunde warten muss… Naja. Jedenfalls war ich dann um ca. 09:30 wieder da, weil ich nicht wusste, was ich machen soll. Nur war dann die Reisegruppe schon weg, weil die Mitarbeiterin angeblich 09:15 gesagt hatte.. Das Geld habe ich dann aber wieder bekommen und gleich in ein gutes Mittagessen investiert. Angeblich ist die DMZ eh nicht so spannend. Mein naechster Stopp war der Kuestenort Sokcho im Nordosten Koreas. Hier habe ich den Hamburger Jan kennengelernt und habe mit ihm den Berg Seoraksan erklommen. Wie in China, sind Berge auch in Korea mit Treppen ausgestattet, wodurch sich der physische Anspruch relativ in Grenzen hielt. Trotzdem sind die Koreaner fast ausschliesslich mit suendhaft teurer Bergsteiger-Ausstattung unterwegs. Das Ganze wirkt dann teilweise recht skurril, wenn man so einen Topsportler mit der Einstellung eines Mount-Everest-Sherpas neben einem 5 jaehrigen Maedchen in Sandalen die selbe Tour machen sieht. Nach Sokcho habe ich mich per Reisebus nach Gwangju begeben. Dies ist ein recht historischer Ort, in welchem ich dann das Museum zum Massaker vom Mai 1980 besucht habe. Mein letzter Stop war Busan, eine Hafenstadt ganz im Sueden von Korea. Hier habe ich dann Liz aufgegabelt, eine sehr coole Amerikanerin, die in Taipeh lebt. Wir haben einige Zeit am Strand verbracht und uns auch den ein oder anderen Drink genehmigt. Am letzten Tag hatten wir dann noch einen richtig guten Oktopuss-Eintopf. Insgesamt ist das Essen in Korea echt top, aber total anders als in Vietnam und in China. Es gibt viel eingelegtes Zeug wie z.B. Kimchi, woraus sich dann mein Lieblingsgericht http://en.wikipedia.org/wiki/Kimchi_bokkeumbap kreieren laesst. Die Leute in Korea sind auch relativ freundlich, wenn auch nicht so offensiv gastfreundlich wie z.B. in Vietnam. Alles in Allem ist Korea definitiv eine Reise wert, wenn es auch sehr teuer ist (vergleichbar mit Deutschland). Und Koreaner (und Korea selbst) machen irgendwie auch einen recht deutschen Eindruck auf mich. Wednesday, June 29. 2011India and MalaysiaHành trình du lịch Kuala Lumpur – Cochin – Munnar – Allepay – Varkelar – Bangalore Ngày đầu tiên, tôi và Roland xuất phát từ Sài Gòn sang Kuala Lumpur. Chúng tôi đến tham quan Twin Tower & chụp vài bức ảnh làm kỷ niệm. Sau 2 ngày ở Kuala Lumpur, chúng tôi đáp 2 chuyến bay liên tiếp để đến Cochin. Sau khi rời sân bay Cochin, chúng tôi đã gặp người bạn India đầu tiên – Deepak. Deepak hướng dẫn chúng tôi đón xe buýt để vào trung tâm thành phố. Ngày hôm sau chúng tôi hướng đến Munnar – 1 thành phố du lịch trên vùng núi cao. Cùng đi với chúng tôi là bác tài Hari rất tốt bụng & thân thiện. Trên đường đi, tuy trời mưa khá to nhưng chúng tôi vẫn kịp ghé tham quan Rajas Palace. Sáng hôm sau, chúng tôi bắt đầu chuyến tham quan Munnar từ rất sớm (9am!!??). Rất may là ngày hôm đó trời chỉ mưa nhẹ, và cũng thật may mắn khi trên đường đi, chúng tôi gặp 1 gia đình voi (hoang giã) đang “ăn trưa” – điều khá hiếm gặp ngay cả với người địa phương. Chúng tôi đã lưu lại được rất nhiều cảnh đẹp, & được thưởng thức món trà sữa nóng có vị Cardomon. Đến chiều sau khi trở lại trung tâm thành phố, chúng tôi thưởng thức các món ăn truyền thống của địa phương. Tôi thì chọn món Beef Kerala, còn Roland thì chọn món Chicken Masala. Sau đó chúng tôi đã xem kịch truyền thống Katherin, tuy nhiên trong suốt vở kịch, Roland chỉ xem được 5 phút, còn phần lớn thời gian cậu ta phải về khách sạn vì đã ăn quá nhiều đồ ăn trước đó. Ngày tiếp theo chúng tôi rời Munnar để đến Allepay – 1 thành phố sát biển. Tại đây chúng tôi đã trải qua 1 ngày trên sông lớn nhất India & xem cuộc sống hàng ngày của người dân ở 2 bên bờ sông. Tiếp theo chúng tôi đi tàu hỏa đến Varkela – 1 thành phố biển khác của Kerala. Tại đây chúng tôi đã có khoảng thời gian “lười biếng” nhất trong cuộc hành trình. Sáng thức dậy vào lúc 11am, ăn sáng rồi đi dạo 1 vòng quanh biển. Chiều đến 5pm trở lại nhà hàng bắt đầu thưởng thức beer & các món hải sản, ngắm mặt trời lặn. Vì phần lớn thời gian ở Varkela chúng tôi ở nhà hàng nên đã thưởng thức được rất nhiều món ngon trong menu. Rời Varkela, chúng tôi trở lại Bangalore bằng 1 chuyến xe lửa khác. Tại Bangalore, chúng tôi đã gặp Shaurya – 1 người bạn rất tốt bụng & vui vẻ. Cậu ấy đã mời chúng tôi đến nhà, & chúng tôi đã được thưởng thức món Chicken curry rất ngon do mẹ của Shaurya nấu. Kết thúc 1 chuyến du lịch đầy kỷ niệm, tôi thấy Kerala là một nơi tuyệt vời để tham quan & thưởng thức các món ăn ngon (dù có hơi cay 1 tí), còn Kuala Lumpur là 1 nơi thích hợp để mua sắm. Die letzten beiden Wochen habe ich mit Minh in Indien und Malaysia verbracht. Gestartet und beendet haben wir den Trip jeweils in Kuala Lumpur. Dort haben wir unsere Zeit hauptsächlich mit Einkaufen verbracht. Die Stadt war mir persönlich richtig unsympatisch und hat problemlos Hong Kong vom Platz 1 meiner meistgehassten Städte verdrängt. Das obligatorische Foto von den Petronas Towers haben wir natürlich gemacht... Unsere Indienreise ging in Bangalore los. In Malaysia hatten wir spontan entschieden, direkt von Bangalore weiter nach Cochin (im Staat Kerala) zu fliegen. Dort empfing uns Deepak, ein Kumpel meines Arbeitskollegen Shaurya (welchen wir später in Bangalore trafen). Deepak besitzt ein kleines Reiseunternehmen und war somit der Top Ansprechpartner für unseren Start in Indien. Bei einem gemütlichen Abendessen mit Chicken Masala und jeder Menge Porota + Kingfisher kreierten wir eine Reiseroute für die kommenden Tage. So entschieden wir uns, mit einem Fahrer (Hari) ins Hochland nach Munnar zu fahren. Dort sieht es ähnlich aus wie in Dalat in Vietnam. Viele Hügel und relativ viel Tee. Hari erwies sich ziemlich schnell als angenehmer Zeitgenosse mit breiten Wissen über die Region. In Munnar besuchten wir unter anderem ein Teemuseum und eine Firma, welche körperlich beeinträchtigte (differently abled kids) einstellt. Dort haben wir ein paar Souvenirs gekauft, die die Leute dort herstellen. In Munnar haben wir auch eine berühmte Kathikali Aufführung besucht. Das ist eine Art Theater, bei der es auf Mimik ankommt. War ziemlich interessant, wobei wir ernsthaft die beiden einzigen Gäste waren. Die Regenzeit versetzt Südindien offenbar in eine absolute No Go Area für Touris. Wir waren auch in Hotels teilweise die einzigen Gäste (ganz zu schweigen von Restaurants). So ging unser Zimmerpreis von Tag zu Tag weiter in den Keller. Angefangen bei ca. 15 Euro für 2 Personen waren wir am Ende schon bei 4 Euro. Indisches Essen ist einfach phänomenal. Allen Warnungen zum Trotz hatten wir nie Probleme mit der Schärfe und auch nicht wirklich mit der Verdauung. Aber ich muss auch dazu sagen, dass alles was in diesem Beitrag steht, hauptsächlich in Kerala der Fall ist. Wie es im Norden ist, weiss ich nicht. In Allepay war dann auch gleichzeitig die Anlegestelle unserer Hausboots, das wir für die nächsten Tage (komplett) charteten. Man kann sich das so vorstellen, dass Minh und ich uns zu zweit für 2 Tage ein zweistöckiges Boot inkl. 3-köpfiger Crew für ca. 70 Euro mieten. Mit diesem Schiff schipperten wir dann über die Backwaters von Kerala. War schon fast romantisch. Haha. Unterwegs haben wir dann noch blaue (!!) Tiger Prawns und Bier gekauft. Unser Koch hat uns dann nonstop auf dem Sonnendeck bewirtet. Nach diesem Abschnitt zog es uns dann an die Küste nach Varkala. Dies ist eine relativ felsige und windige Gegend. Der Monsun hat das Meer so extrem aufgewühlt das die meiste Zeit striktes Badeverbot herrschte. War uns aber egal, da wir fast den ganzen Tag in einem Top Restaurant verbrachten. Dort haben wir fast die ganze Speisekarte abgearbeitet. Nur den Barracuda konnten sie nicht auftreiben. Von Varkala nahmen wir dann den Zug nach Bangalore. Dort holte uns Shaurya mit seinem Vater ab. Wir wurden in ein tolles Hotel einquartiert und sofort zum Essen eingeladen. Shauryas (überaus witzige) Mutter versorgte uns die nächsten Tage mit grandiosem Essen. Am Besten hat mir hier Dosa geschmeckt. Alles in Allem war Indien der absolute Knaller. Die Inder sind supernett und mehr als gastfreundlich. Ich werde auf jeden Fall wieder kommen. Evtl beim nächsten Mal ausserhalb der Regenzeit. Ich denke, nirgends auf der Welt geht der Monsun krasser ab als dort. Vielen Dank an SHAURYA UND DEEPAK!!! Ihr habt das perfekt organisiert für uns. Friday, June 10. 2011
Nächster Schritt in meiner Karriere ... Posted by Roland Polzhofer
at
08:23
Comments (3) Trackbacks (0) Nächster Schritt in meiner Karriere zum asiatischen TV-Star
Vor ein paar Wochen habe ich in einem kleinen Werbefilm der Uni, an der ich Vietnamesisch studiere, mitgewirkt.
Hier das Ergebnis: |
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